Dieser Nationalpark ist rund 400 km2 gross und landschaftlich äusserst reizvoll. Ranthambores Wälder, Seen und Buschlandschaften bestechen durch ihre karge Schönheit und selbst ohne Wildtiere wäre das Gebiet einen Besuch wert.
Inmitten des Parks stehen die Überreste eines alten Forts, das einen einmaligen Ausblick auf die eindrucksvolle Parklandschaft mit den wie auf einer Kette aufgereihten Reservoirs bietet. Der Park ist von Juli bis September geschlossen.
Ranthambore-Nationalpark
Naturerlebnis zwischen Jaipur und Agra
Die begeisternde Artenvielfalt des Ranthambore-Nationalparks ist einer seiner grossen Anziehungspunkte. Hier leben nebst Tigern auch Panther, Schakale, Wildkatzen, Antilopen, Hirsche, Krokodile und zahlreiche Vogelarten. Ranthambore ist einer der ersten Parks, die sich dem Vorhaben «Project Tiger» angeschlossen haben. Dies bedeutet, dass die Parkverwaltung den sensiblen Lebensbedürfnissen dieser seltenen Wildkatzen aufmerksam Rechnung tragen sollte. Dank dem besonderen Schutz fühlten sich die sonst scheuen Katzen innerhalb des Parkgeländes derart heimisch, dass sie immer häufiger auch bei Tageslicht Beutezüge unternahmen. Diese trügerische Sicherheit vor den Menschen verhalf den Wilderern oft zu leichter Beute. Zudem ist der lichte Wald, der im Winter sein Laub verliert, leicht zu durchblicken und gewährt hervorragende Beobachtungsmöglichkeiten, nicht nur den Touristen mit lauteren Absichten, sondern auch Frevlern.
Diese Bedingungen bewirkten leider, dass in den letzten Jahren die Tiger um fast einen Drittel reduziert wurden. Allerdings erholt sich die Tigerpopulation seit 4 Jahren dank strikten Massnahmen wieder und es werden fast täglich auf den Safaris Tiger gesichtet. Ideal für einen Besuch im Ranthambore-Nationalpark sind die Monate Oktober bis Mai. Von Mitte Dezember bis Ende Januar kann es in den frühen Morgenstunden und am Abend sehr kalt sein.
