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Südindien

Südindien

Südindien offenbart mit seinen atemberaubenden Tempeln, den hinduistischen Traditionen sowie dem wildromantischen Naturspektakel einen ganz besonderen Charme:

Hohe Palmen wiegen sich unter blauem Himmel, Kokos-Chutneys mildern scharfe Currygerichte, Frauen binden duftende Blüten zu bunten Kränzen und selbst bescheidene Hauseingänge leisten sich kunstvolle Dekors aus gefärbtem Reispulver.

Südindien erleben

Ostküste

Mamallapuram ist mit den Steinmetzwerkstätten, seinem langen Sandstrand und der beeindruckenden Pallava-Felsenkunst das begehrteste Reiseziel der Ostküste. Hier sind die von sagenhaften Mythen umrankten Tempel farbiger als anderswo. In Thanjavur zählt der kolossale Brihadiswhara- Tempel, dessen Turm mit einem 64 Tonnen schweren Stein geschmückt ist, zu den schönsten Indiens.

Westküste

Die einzigartigen Flusslandschaften der Backwaters mit palmengesäumten Ufern sowie die lebhafte Hafenstadt Kochi als Schmelztiegel britischer, portugiesischer, keralischer und jüdischer Kulturen erwarten den Besucher. Farbenpracht, malerische Landschaften und die lebensfrohe Herzlichkeit der Bewohner der Region lassen niemanden unbeeindruckt.

Nilgiri Hills und Bergorte

Herrliche Wanderungen durch grüne Bergwälder und Teeplantagen lassen sich ab den erfrischend kühlen Ferienorten in den Nilgiri Hills unternehmen. Ebenso finden sich in dieser Gegend wichtige Kaffee-, Tee- und Gewürzanbaugebiete.

Südspitze

Im Gegenzug zur Bergwelt laden im Süden Strände, umgeben von tropischer Vegetation, zum Baden ein. Ein vielfältiges Angebot von Ayurvedazentren in allen Preisklassen findet sich ebenfalls um die Südspitze Indiens.

Kathakali

Kathakali heisst übersetzt soviel wie Geschichte des Schauspiels (Katha=Geschichte, Khali=Schauspiel). Es ist eine der ältesten Tanzformen und besteht aus einer Mischung von Drama, Tanz, Musik, Malerei und Schaupiel. Es werden fast ausschliesslich Dämonen und Götter dargestellt. Ebenfalls werden weibliche Rollen von Männern gespielt. Kathakali ist streng traditionell geblieben und erfreut sich darum grosser Beliebtheit. Es gibt zahlreiche Schulen in und um Kochi. Die Ausbildung zum Tänzer dauert rund 10 Jahre und beginnt meist schon im Kindesalter. Eine typische Vorstellung zieht sich vom Abend bis in die frühen Morgenstunden hin. Touristische Vorführungen hingegen dauern rund eine Stunde.

Backwaters

Die Backwaters, ein kilometerlanges, verzweigtes Fluss- und Seensystem, sind schon seit hunderten von Jahren ein wichtiges Verkehrsnetz im südlichen Kerala. Der Besucher fühlt sich in eine Zeitreise versetzt, wenn er auf dem Hausboot gemächlich an Reisfeldern, Kokospalmen und freilebenden Papageien vorbeizieht. Entlang der Wasserstrassen stehen farbige Hindutempel und bizarre Kirchen indischer Christen. Im Wasser spielende Kinder winken lachend den Touristen zu, während die Erwachsenen im und am Wasser ihre täglichen Arbeiten ausführen, so wie sie seit Generationen verrichtet werden.

Vijayanagar und Pattadakal

Unweit der kleinen Stadt Hospet tauchen die Ruinen von Vijayanagar (Hampi) auf – eine der interessantesten, aber nur spärlich besuchten historischen Stätten Indiens. Weiter nördlich, weitab von Touristenpfaden, findet man die drei kleinen Orte Badami, Aihole und Pattadakal mit vielen Höhlen und Tempeln. Es sind Höhepunkte drawidischer Architektur und sie stammen aus der Periode zwischen 500 und 750 n. Chr. Ausgangspunkt für einen Besuch ist Bengaluru oder Goa.

Südindische Küche

Die eigentliche «Indische Küche» gibt es nicht. Einheitlich in allen Regionen ist der Umstand, dass ein grosser Teil der indischen Bevölkerung Vegetarier sind und sich die Speisen dementsprechend präsentieren. Huhn und Schaf werden in einigen Gerichten verwendet, auf Rindfleisch wird jedoch gänzlich verzichtet, da die Kuh im Hinduismus als heilig gilt. Des weiteren haben die unterschiedlichen Kochkulturen den Einsatz von Gewürzen und die Verwendung von scharfen Saucen gemeinsam. Im südindischen Kochgebrauch wird vor allem Reis verwendet. Nicht nur in Form von Körnern, auch Reismehl wird verarbeitet. Dank dem feuchten Klima kann der Koch auf eine schier endlose Auswahl von Gemüse und Früchten zurückgreifen. Die Speisen werden in der Regel mit Kokosmilch abgeschmeckt. Häufig findet man auch Curries, würzige Saucengerichte, welche von westlichen Geschmacksnerven oft als ziemlich scharf empfunden werden. Neben den diversen Gewürzmischungen tragen auch roter und grüner Chili, Pfeffer, Knoblauch und Ingwer zum unvergleichlichen Geschmack dieser Mahlzeiten bei.

Rezepte und mehr: Kochen & Geniessen in Südindien

Tempel Badami

Splendor of the South – Luxuszug

Diese 8-tägige Reise ab Bengaluru ist eine optimale Möglichkeit den Süden zu entdecken. Mit dem Luxuszug Splendor of the South fahren Sie zuerst östlich nach Chennai, um dann auf der klassischen Route via Kochi zum Ausgangspunkt zurück zu kehren. 11 Passagier-, 1 Speise- und 1 Spa-Wagen lassen während der Reise keine Wünsche offen. Gemeinsam mit den anderen Passagieren können die Sehenswürdigkeiten an den einzelnen Etappenorten besichtigt werden. Es bleibt genügend Freizeit, um auch auf eigene Faust etwas zu unternehmen oder zwischendurch im Meer zu schwimmen. Falls Sie nach der Reise eine Badeferienverlängerung wünschen, fährt der Golden-Chariot-Zug weiter nach Goa.

Tipps vom Spezialisten

In Kerala entwickelte sich in den letzten Jahren eine neue Art der Beherbergung. Viele Homestays und kleine Boutiquehotels, meist ehemalige Plantagenhäuser, warten mit einem besonderen Erlebnis auf. Im Gegensatz zu den grossen und meist anonymen Hotels, bietet sich hier die Chance auf eine aktive Interaktion mit der lokalen Bevölkerung. Die Gastgeber kümmern sich persönlich um das Wohl ihrer Gäste und begleiten auch die Ausflüge in die Umgebung. Das Nachtessen wird gemeinsam eingenommen. So erhält man eine einmalige Gelegenheit, am täglichen Leben der Eigentümer teilzunehmen und mit den gut Englisch sprechenden Familienmitgliedern über Gott und die Welt zu reden.

Karte Südindien

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