Südindien verfügt über eine Küstenlänge von rund 3'000 Kilometern. Die touristischen Baderegionen beschränken sich aber auf wenige Kilometer davon, hauptsächlich wegen der fehlenden Infrastruktur wie Strassen und Hotels.
An der Malabarküste (auch Pfefferküste genannt), welche unter anderem an ganz Kerala grenzt, gibt es jedoch einige Badeorte. Vor allem Mararikulam bei Alappuzha und Kovalam in der Nähe von Thiruvananthapuram sind erwähnenswert.
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Südindien ist nicht Goa
Die kilometerlangen, feinsandigen Strände sind alle öffentlich zugänglich. Die Fischer der Region leben und arbeiten hier. An den Wochenenden verbringen zahlreiche Familien aus der näheren und weiteren Umgebung ihre Freizeit am Strand. Beim Baden werden dabei die Kleider nicht abgelegt. Spärlich bekleidete Touristen bewirken denn auch oftmals Befremden bei den Einheimischen. Es ist empfehlenswert, beim Strandspaziergang Shorts und ein T-Shirt zu tragen und sich nur in der Hotelanlage in Badekleidern zu zeigen.
Strände
Der wohl schönste Badestrand von Kerala befindet sich in Mararikulam, ein endloser, flach abfallenden Strandabschnitt. Von Oktober bis im April lässt es sich sehr gut im Meer baden. Im Gegensatz dazu haben sich in Kovalam gleich eine Anzahl guter Hotels in den letzten Jahren etabliert. Die Strände sind hier in Buchten eingebettet, meist nicht sehr lang und weniger flach abfallend. Das Baden im Meer ist hier ebenfalls in den Wintermonaten möglich; der Wellengang kann aber zu jeder Jahreszeit recht hoch sein.
